Der Spuk persönlich!

Der Spuk persönlich ist ein Portrait der letzten Jahre einer jungen Demokratie mit viel Licht und viel Schatten. Mit der Musik Friedrich Holländers, Kurt Weills und anderer, ergänzt durch Zeitdokumente und Biographien, behutsam von Daniel Malheur in Szene gesetzt, zeichnen diese ein Bild einer zerrissenen Gesellschaft auf ihrem Weg in den Albtraum.
Die drittgrößte Stadt der Welt gilt als die flirrende „Metropole der Moderne“. Der Konjunkturmotor brummt, die Arbeitslosenzahlen gehen zurück, die Inflation scheint überwunden. Die Luft ist elektrisch geladen und zieht die internationale künstlerische Avantgarde an. Die Unterhaltungsindustrie boomt! Nirgends auf der Welt gibt es so viel Lichtspiel-, Theater- und Opernhäuser wie in Berlin. Doch Überfluss und Not liegen nah beieinander. Während die Stadt vor Genuss- und Vergnügungssucht – organisiert durch die Ringvereine – vibriert, spitzt sich draußen auf den Straßen der blutige Klassenkampf zu. Joseph Goebbels, der Gauleiter einer in Berlin noch unbedeutenden NSDAP, veröffentlicht seinen „Kampf um Berlin“…

Musikalische Begleitung findet der Herr Salontenor wieder in den einstmals berühmten Tanzorchestern, wie Marek Weber, Dajos Béla oder den legendären Weintraubs direkt von Schallplatte! 

PREMIERE Frühjahr 2019!


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